Ausstellung Kunstraum Satellit, Thun Objets à réaction poétique (Ode an den Bestand) 24. September – 18. November 2021Vernissage: Do. 23. September | 18–20 Uhr Mitarbeit: Valerio Dorn, Friederike Kluge, Meik Rehrmann, Lukas Jahn Fotos: alma maki, carolina piasecki / blende.ch   Vom Kiosk zum Satelliten, vom Schopf zum Büro, vom Einfamilien- zum Mehrfamilienhaus. Umbauen bedeutet umdenken, zu hinterfragen, sich auf den Bestand einzulassen, Widerstände zu überwinden und Reibung auszuhalten, Versätze zu akzeptieren, Toleranz zu üben und dabei robuste Konzepte zu erarbeiten. Bestehende Gebäude können aber gleichzeitig Wegweiser und Entwurfsgrundlage für Anpassungen sein.  Orte werden verdichtet, Qualitäten gestärkt, Details überzeichnet und Vorhandenes in Szene gesetzt. Alte Gebäude sind eine Möglichkeit zur Inspiration, objets à réaction poètique. Doch wer entscheidet, was abgerissen wird und was nicht? Was wird erhalten und wovon trennen wir uns? Die Ausstellung ist eine Ode an den Bestand, ein neugieriger Blick auf die derzeitigen Abrissgebäude der Schweiz, eine fiktive Stadtlandschaft, die es so nicht mehr geben wird. Verlorenes…

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Lehre Baukonstruktion im ersten Semester, Hochschule Konstanz, zusammen mit MSc ETH Arch Daniel Ebertshäuser, Dipl.-Ing. Eva Romero, M.Arch. Sylvio Hoffmann w w w . h t w g . k o n s t a n z . d e / b a r w w w . h t w g . k o n s t a n z . d e / m a r 

Klimagerechtes Bauen oder: Die Neuerfindung der Modern Countdown 2030 ist eine Gruppe von Architektur- schaffenden, die der Architektenschaft und allen am Bau Beteiligten die Auswirkungen ihres beruflichen Handelns auf den Klimawandel bewusst machen möchte. Wir stellen fest, dass das Thema in der Fachpresse, in der Lehre sowie in der Praxis zu wenig Beachtung findet. Und dies, obwohl die von uns geplanten Bauten und ihr Betrieb rund 40 % des CO2-Ausstosses verursachen und damit einen direkten Einfluss auf den menschengemachten Klimawandel haben. Nach wie vor prämieren wir Objekte und Anlagen, die weder nachhaltig sind noch die Biodiversität fördern, und diskutieren diese anerkennend in der Fachpresse sowie an den Hochschulen. Und das, obwohl man nach heutigem Stand der Wissenschaft weiß, dass die Schäden nach 2030, aufgrund des Eintretens verschiedener Kipppunkte, um ein Vielfaches größer sein werden als bisher. Wachgerüttelt hat uns eine Aussage von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, einem…

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Von Rohmasse bis Bruchswiss spring school 01 –  Workshop FHS St. Gallen, St. Gallen, 08.02.19 – 15.02.19 Fotos: Schaub Stierli Fotografie & Friederike Kluge Leitung Studio 08 / ETH Zürich: Friederike Kluge, Florian Schrott / Professur für Architektur und Konstruktion Annette Spiro, ETH Zürich Der Lehmziegel ist eines der ältesten existierenden Baumaterialien. Schon im 8. Jahrtausend v. Chr. wurden ungebrannte Tonsteine verwendet, zwischen 3100 und 2900 v. Chr. erstmals in gebrannter Form. Vorkommen von tonhaltigem Lehm gibt es auf der ganzen Welt und überall findet man herausragende Beispiele von Lehmbauten. Noch heute lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung in Häusern, die aus dem Baustoff Lehm gemacht sind, da Lehm sehr günstig ist und direkt vor Ort abgebaut werden kann. Auch das Recycling, die Wiederverwendung von Backsteinen hat eine lange Tradition. Im Studio befassen wir uns mit der gebrannten sowie der ungebrannten Erde, mit dem Ursprungsprodukt, der Rohmasse, und dem Abfallprodukt,…

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A wie anstiften / How to begin ?Buchpuplikation Architektur und Konstruktion im Ersten Jahreskurs von Annette Spiro, ETH ZürichAnnette Spiro und Friederike Kluge (Hg.)2018, 364 S., 1098 Abbildungen. 28 cm, Softcovergta VerlagDeutsche AusgabeISBN 978-3-85676-382-4Englische AusgabeISBN 978-3-85676-383-1 Wie lehrt man Architektur und Konstruktion im ersten Studienjahr? Wie nutzt man die Erfahrung und das unterschiedliche Potenzial der angehenden Architekten? Wie werden sie in die Disziplin eingeführt? Und wie entfacht man das Feuer für das Entwerfen und die Freude an einem guten Projekt? In sechs Heften werden die unterschiedlichen Aspekte und der Hintergrund beleuchtet, vor dem die Projekte entstehen. Die wöchentlichen Übungen beschreiben die elementaren Grundbegriffe und Prinzipien. Die Vorlesungen sind ebenso Inhalt wie die Semesterprojekte oder die persönlichen Erwartungen und Erfahrungen der Studierenden.

Atelierbesuch und Ausstellung von Dialoge Basel – Plattform für BaukulturBasel, CH, 29.11.18 Fotos: Daniela Valentini, Zürich & Alma Maki Im Rahmen der Veranstaltung “Hier und jetzt“- Junge Architektur und neues Design der Plattform für Baukultur „Architektur Dialoge Basel“ präsentiert Alma Maki ihre Arbeitsweise sowie die unterschiedlichen Projekte, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Der Besucher wird zur neben dem Atelier liegenden Baustelle im Hinterhaus umgeleitet, ein Projekt, kurz vor dem Baustart. Im Inneren ist mit roter und gelber Farbe der Abriss und der Neubau in die leergeräumten Räume eingezeichnet. Für einen Moment ist die Vergangenheit, der Bauablauf und die Zukunft des Gebäudes gleichzeitig erfahrbar dargestellt. Im Obergeschoss werden die Projekte in vier Projektionen dargestellt: Vor und während dem Bau, nach der Fertigstellung sowie nach dem Einzug der Bewohner. Auch hier wird eine Gleichzeitigkeit der Darstellung und ein universales  Verständnis der Projekte angestrebt, bei denen Bestand, Bauablauf, architektonische Idee und…

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Workshop FarbeZürich, CH, 22.10.18 – 26.10.18 Fotos: Philipp Haas, Berlin Leitung: Friederike Kluge, Daan Koch / Professur für Architektur und Konstruktion Annette Spiro, ETH Zürich In einem einwöchigen Workshop in Zürich und Umgebung erkunden wir das weitläufige und vielseitige Themenfeld der Farbe. Was ist Farbe, wie wird sie hergestellt und welche Farbtypen gibt es? Was ist ihre Geschichte, wie funktionieren ihre Ordnungsprinzipien und wie verändert sich die Farbe in Abhängigkeit von Raum und Textur? Wie beeinflussen Farben Stimmungen und Atmosphären, wie verändern sie sich im Licht und im Schatten?   Zusammen mit Farbspezialisten, Künstlern und Architekten lernen wir die Grundlagen kennen, und analysieren, wie die bunte Welt der Farben auf die Architektur einwirken kann. In konkreten Experimenten erforschen wir den Farbeinsatz und seine Wirkung.Begleitend zum Workshop besichtigen wir historische wie zeitgenössische Bauten, besuchen Farbhersteller und diskutieren mit Restauratoren. Ergänzende Vorträge geben unseren Farbexperimenten die theoretische Grundlage.

Ausstellung gta Foyer ETH Zürich / Hönggerberg, 8. – 19.Oktober 2018 10 Jahre Architektur und Konstruktion Professur Annette Spiro, ETH Zürich. Fotos: Björn Siegrist, Zürich Konzept und Gestaltung:Verena BeltranFriederike Kluge Projektleitung:Verena Beltran Mitarbeit:Simon RiederNadine Wenger Hilfsassistenten:Deborah AugsbrugerBeatrice KiserLea GötschiTobia RapelliViviane Zibung

Haus TrancaunaLumbrein, CH, 2006-2010Status: gebaut Projekt- und Bauleitung für Morger Dettli Architekten Fotos: 

Wohnhaus BläsiringBasel, CH, 2012Status: gebaut Projekt- und Bauleitung für Buchner Bründler Architekten Fotos: Ruedi Walti, Basel In der 6 m schmalen Baulücke eines ehemaligen Einfamilienhauses aus dem Jahre 1870 wird ein fünfgeschossiges Wohnhaus mit Attika errichtet, welches sich in zwei Wohneinheiten à 200 qm je drei Geschossen gliedert. Das räumliche Konzept basiert auf der Gliederung der Grundrisse in drei Bereiche, bestehend aus Wohnraum, Funktionsschicht und Erschliessungszone. Die situative Gestaltung der Funktionsschicht, welche zwischen Wohn- und Erschliessungszone liegt, charakterisiert und zoniert die angrenzen Räume. Die untere Wohnung umfasst das Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss und verfügt über einen Zugang zum umfriedeten Hinterhof. Die obere Wohnung umfasst das dritte Obergeschoss bis zum Attikageschoss und verfügt sowohl im Attikageschoss als auch auf dem begehbaren Dach über Aussenbereiche.Jede Wohneinheit erhält durch die ineinandergreifende Erschliessung einen eigenen strassenseitigen Zugang. Die individuelle Ausformulierung der Etagen bestimmen den architektonischen Ausdruck der Fassade. Ineinandergreifende Räume zeichnen sich auf…

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