Ausstellung Kunstraum Satellit, Thun

Objets à réaction poétique (Ode an den Bestand)

24. September – 18. November 2021
Vernissage: Do. 23. September | 18–20 Uhr

Mitarbeit: Valerio Dorn, Friederike Kluge, Meik Rehrmann, Lukas Jahn

Fotos: alma maki, carolina piasecki / blende.ch

 

Vom Kiosk zum Satelliten, vom Schopf zum Büro, vom Einfamilien- zum Mehrfamilienhaus. Umbauen bedeutet umdenken, zu hinterfragen, sich auf den Bestand einzulassen, Widerstände zu überwinden und Reibung auszuhalten, Versätze zu akzeptieren, Toleranz zu üben und dabei robuste Konzepte zu erarbeiten. Bestehende Gebäude können aber gleichzeitig Wegweiser und Entwurfsgrundlage für Anpassungen sein. 


Orte werden verdichtet, Qualitäten gestärkt, Details überzeichnet und Vorhandenes in Szene gesetzt. Alte Gebäude sind eine Möglichkeit zur Inspiration, objets à réaction poètique. Doch wer entscheidet, was abgerissen wird und was nicht? Was wird erhalten und wovon trennen wir uns? Die Ausstellung ist eine Ode an den Bestand, ein neugieriger Blick auf die derzeitigen Abrissgebäude der Schweiz, eine fiktive Stadtlandschaft, die es so nicht mehr geben wird. Verlorenes Potential? Sinnvolles Tabula rasa für Neues? Nostalgie oder Notwendigkeit?  In jedem Fall eine Ode an den Bestand! Und Alma schreibt Liebesbriefe.

Zirkulär
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